Qytera News

6 goldene Regeln der Testautomatisierung

Testautomatisierung ist kein Selbstläufer: sie funktioniert nicht allein durch ihre Einführung, sondern es müssen Prozesse erstellt, Vorbereitungen getroffen und wichtige Punkte beachtet werden. Damit Ihre Testautomatisierung zum Erfolg führt, sollten Sie diese 6 Tipps beachten, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen.

1. Testbarkeit - Testautomatisierung

Wichtig ist zunächst die Frage, ob und unter welchen Umständen eine Testautomatisierung möglich ist. Ihre Software wurde nicht für automatisierte Tests entwickelt, sondern für Funktionalitäten, die sie erfüllt. Eventuell müssen Sie keine Änderungen durchführen, vielleicht müssen Sie aber auch das Testobjekt anpassen, damit Testautomatisierung möglich ist. Unbedingt wichtig ist es, dass Sie auch in Zukunft daran denken, die Software bei Anpassungen testbar bleiben zu lassen.

2. Testarchitektur - Testautomatisierung

Die klassische Testpyramide zeigt auch die sinnvollsten Bereiche der Testautomatisierung: die Basis bieten wie üblich die Komponenten- oder Unittests. Diese werden sehr schnell durchgeführt und auch die Entwicklung ist durch die Simplizität der zugrundeliegenden Prozesse meist schnell gemacht. Die Integrationstests - im Bereich der Komponenten- oder Systemintegration - integrieren die neueste Programmierung erstmals automatisiert und dürfen deshalb auf keinen Fall vernachlässigt werden. Die Automatisierung von Systemtests lohnt sich vor allem bei agilen Projekten mit häufiger Durchführung von Regressionstests.

Nicht in der Testpyramide enthalten, aber auch sehr wichtig und teils sehr gut automatisiert testbar, sind nicht-funktionale Tests. Vor allem Last- und Performancetests (z.B. mit Apache JMeter) können sehr gut automatisiert getestet werden.

3. Das Testobjekt ändert sich - Testautomatisierung

Das Testobjekt, für das die Automatisierung erstellt wird, ändert sich. Zum einen dadurch, dass Weiterentwicklung stattfindet, die mit den automatisierten Tests geprüft wird. Zum anderen, weil sich das Umfeld ändert - z.B. werden neue Versionen des Bretriebssystems installiert oder Applikationsversionen (Datenbank, Webserver) ändern sich usw. Nicht zu vergessen können sich Daten (Preise in Shops, Passwörter von Usern usw.) ändern.

Diese Änderungen sollten Sie stets im Auge behalten, damit Sie bereits im Vorfeld gegensteuern können.

4. Testdaten und Tests - Testautomatisierung

Die Daten, die in den Tests genutzt werden, sollten von den ausgeführten Testroutinen getrennt werden. Vor allem dann, wenn sich Informationen ändern, können diese dadurch einfacher und schneller aktualisiert werden. Aber auch, wenn beispielsweise geprüft werden soll, ob bestimmte Daten noch benötigt werden (z.B. Logindaten) oder welche Daten genutzt werden, ist eine Trennung sehr vorteilhaft. 

Die meisten Systeme bieten hier von sich auch Lösungen an - ob datei- oder datenbankbasiert - und der kleine Mehraufwand bei der Initialanlage rechnet sich sehr schnell bei einer späteren Änderung der Daten. 

5. Konventionen und Standards - Testautomation

Spätestens dann, wenn man sich in fremden Sourcecode einarbeiten und -denken muss, fällt es auf, wie wichtig es ist, gemeinsame Konventionen und Standards für Code zu finden und zu nutzen. Aber nicht nur für fremden Code - innerhalb oder auch außerhalb des Teams - gilt dies, sondern auch für solchen, den man selbst erstellt. 

Wir alle ändern uns, lernen dazu, werden besser. Und dieses Dazulernen spiegelt sich auch im geschriebenen Code wider.  

Hier helfen Konventionen und Standards, die möglichst früh im Projekt (oder Team) eingeführt werden, und die dafür sorgen, dass immer die gleiche Notation verwendet wird. 

Viele IDE bieten Lösungen oder Plugins, um die Prüfung auf Einhaltung zu automatisieren.

6. Reporting - Testautomatisierung

Um den aktuellen Stand der Qualität einschätzen zu können, wird ein Reporting benötigt. Dies gilt für das manuelle Testen, aber noch mehr für das automatisierte, da bei diesem eben kein Mensch eigene Einschätzungen abliefern kann. Am Ende reicht diese Einschätzung allein selbstverständlich nicht aus, Daten - Tabellen, Diagramme, Statistiken - müssen geliefert werden.

Wichtig ist, dass Sie darauf achten, dass bei der Testautomatisierung die Reporting-Funktionalitäten bereits bei der Erstellung der Tests bzw. der Ablaufprozesse berücksichtigt werden. Viele Tools bieten hier Lösungen an, es gibt auch weitere Produkte, die hier direkt unterstützen.

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IREB-Prüfung Foundation Level im Selbststudium

Was ist IREB? Wozu brauche ich die Zertifizierung?

Hinter IREB verbirgt sich das International Requirements Engineering Board - diese Non-Profit-Organisation kümmert sich um eine hohe und verlässliche Ausbildungs-Qualität im Bereich Requirements Engineering (etwa Anforderungsanalyse, -bearbeitung und -verwaltung).

Während Sie sich auf die Zertifizierung vorbereiten, lernen Sie Best Practises zum Requirements Engineering und Sie belegen Ihr Wissen durch die Zertifizierung selbst.

Wie läuft die Prüfung ab? - IREB-Zertifizierung

Sie haben 75 Minuten, um 45 Multiple-Choice-Fragen zu beantworten. Wenn Sie 70% der Punkte erreicht haben, haben Sie die Prüfung bestanden. (Als Nicht-Muttersprachler können Sie auf Antrag 15 Minuten zusätzliche Zeit für die Fragen erhalten.)

Multiple Choice bedeutet selbstverständlich, dass es teilweise auf kleinste Wörter oder Wortteile ankommt, die eine Antwort als richtig oder falsch klassifizieren. Hier müssen Sie gut aufpassen und genau lesen.

Während der Prüfung sind keine Hilfsmittel erlaubt. Sie erhalten Notizmöglichkeiten, die Sie nutzen können - und dort abgeben. (Selbstverständlich bleibt ihr Smartphone in der Tasche und sprechen dürfen Sie auch nicht.)

Sie können die Prüfung außer in Deutsch unter anderem in Englisch, Französisch, Spanisch ablegen.

Das Zertifikat ist unbegrenzt gültig!

Wie lerne ich am besten für die IREB Foundation Level Zertifizierung?

Wie Sie konkret am besten lernen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, z.B. Ihrem Budget. Zum Beispiel gibt es Seminaranbieter und Online-Trainings, die Sie nutzen können. Wir empfehlen den Besuch einer Schulung, aber auch im Selbststudium können Sie innerhalb weniger Tage das Wissen erlangen, das Sie für die Zertifizierung benötigen. 

Am wichtigsten ist der Lehrplan (Syllabus), der beim IREB in verschiedenen Sprachen - hier aktuell und in Deutsch - heruntergeladen werden kann. Der Lehrplan zeigt auf, was Sie für die Prüfung können müssen, also Ihre Ausbildungsziele. 

Bei dem Buch "Basiswissen Requirements Engineering" von Klaus Pohl und Chris Rupp handelt es sich um das Standardwerk zu dem Thema mit allen Inhalten zur Zertifizierung. Sie sollten es auf jeden Fall durcharbeiten. 

Ebenfalls beim IREB können Übungsfragen heruntergeladen werden. Hier der Link zur aktuellen Version. Versuchen Sie dabei, die Fragen innerhalb von 75 Minuten zu beantworten, damit die Bedingungen möglichst real sind.

Tipps zur IREB-Prüfung

Bei der Prüfung selbst beantworten Sie zunächst die Fragen, bei denen Sie sich sicher sind. Die anderen markieren Sie. Dann gehen Sie die markierten Fragen durch und beantworten die, bei denen Sie sich dann sicher sind... und so weiter. So verlieren Sie nicht frühzeitig zu viel Zeit mit einzelnen Fragen, sondern sichern sich Punkte. 

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SAFe Zertifizierungen: Überblick und Einordnung der SAFe-Zertifizierungsmöglichkeiten

In Stellen- oder Projektausschreibungen im agilen Kontext werden fast immer Zertifizierungen, in letzter Zeit auch verstärkt zu SAFe©(Scaled Agile Framework), gefordert.

Im State of Scrum Report 2017 (Scrum Alliance©) geben 82% der Teilnehmer an, dass Zertifizierungen ihnen geholfen haben, Scrum-Praktiken besser umzusetzen.
Schulungen mit Zertifizierung können für Menschen, die mehr über agile Praktiken und Frameworks lernen wollen, ein guter Startpunkt sein. Wichtig ist, dass man dann im Anschluss an die Schulung auch dranbleibt und weitermacht.

Seminare bieten die große Chance, sich außerhalb des eigenen Arbeitsumfeldes mit anderen über Erfahrungen auszutauschen. Die Zertifizierungsprüfung als Abschluss gibt dann einen Hinweis darauf, dass man auf dem richtigen Weg ist.
Wichtig ist, dass die Schulung und Zertifizierung zum eigenen Arbeitskontext passen, also dass man sein bisheriges Handeln reflektieren und neue Erkenntnisse in die Arbeit einbringen kann.

Warum eine SAFe-Zertifizierung?

SAFe© ist laut dem State of AgileTM Report (VersionOne©, 2017) das weltweit populärste Framework zur Skalierung von Agilität.

Verbreitung der verschiedenen agilen Skalierungsansätze (Quelle: 11th annual State of AgileTM Report, VersionOne©, 2017)

Wenn man in einem Unternehmen tätig ist, das begonnen hat, Agilität zu skalieren, dabei das Scaled Agile Framework© einsetzt oder auf dem Weg dahin ist, ist es sinnvoll, sich mit Weiterbildungsmöglichkeiten im SAFe©-Umfeld zu befassen. Diese können dazu befähigen, dass eigene Handeln zu reflektieren und dadurch besser und professioneller in einem skalierten Umfeld zu agieren.
SAFe©-Zertifizierung gehen immer Hand-in-Hand mit einer entsprechenden Schulung. Im Vordergrund steht der Austausch über Erfahrungen und das gemeinsame Lernen.

Im SAFe©-Umfeld lassen sich die Zertifizierung nach den jeweiligen Rollen und somit auch dem Erfahrungsgrad sowie dem Einfluss, den man in der jeweiligen Rolle auf die Organisation hat, unterscheiden.

    
Einordnung der verschiedenen SAFe©-Zertifizierungen

Einstiegszertifizierungen - SAFe (Scaled Agile Framework)

Zu den Einstiegsschulungen bzw. -zertifizierungen zählen SAFe© for Teams (SAFe Practioner – SP), Leading SAFe© (SAFe Agilist – SA), SAFe© Scrum Master (SSM) und SAFe© Product Owner / Product Manager (SPOPM), die im Folgenden näher beschrieben werden.

Die Schulung SAFe© for Teams befähigt die Teilnehmer, ihre Rolle im agilen Team besser zu verstehen, wahrzunehmen und mit anderen Teams effektiv zusammenzuarbeiten. Während des zweitägigen Seminars erhalten die Teilnehmer ein vertieftes Verständnis des Scaled Agile Frameworks©, erfahren, wie sie Wert liefern und was sie tun können, um ihre Rolle mit Scrum, Kanban und Extreme Programming (XP) effektiv zu erfüllen. Die Schulung führt nach erfolgreich absolvierter Prüfung zu der Zertifizierung SAFe© Practioner (SP).

Ein SAFe© Agilist (SA) leitet strategisch die Einführung und die fortlaufende Verbesserung der agilen Kultur in einem Unternehmen. Als Führungskraft hilft er, die Mission und Vision der Organisation zu definieren und kommuniziert strategische Entscheidungen und die Notwendigkeit von Veränderungen an alle Beteiligten und Teams. Er motiviert Wissensarbeiter, indem er ihnen hilft, ihre Fähigkeiten und Karrieren so zu entwickeln, dass sie ihre Fähigkeiten verbessern und ihr Engagement steigern. Die Zertifizierung kann auf Basis der zweitägige Schulung Leading SAFe© erlangt werden. Diese Schulung ist auch gut geeignet, einen Überblick über SAFe© zu erhalten, wenn die Entscheidung, welches Skalierungsframework eingesetzt werden soll, noch nicht gefallen ist.

In der zweitägigen Schulung SAFe© Scrum Master lernen die Teilnehmer die Rolle eines Scrum Masters in einem SAFe©-Umfeld kennen. Im Gegensatz zum herkömmlichen Scrum Master Training, das sich auf die Grundlagen des Scrum auf Teamebene konzentriert, wird hier die Scrum Master Rolle im Kontext des gesamten Unternehmens betrachtet und die Teilnehmer auf die erfolgreiche Planung und Durchführung der Programm-Inkremente vorbereitet. Die Schulung führt nach erfolgreich absolvierter Prüfung zu der Zertifizierung SAFe© Scrum Master (SSM).

Im Scaled Agile Framework unterscheidet man die Rollen Product Owner auf Teamebene und Produktmanager auf Programmebene.
Ein SAFe©-Product Owner (PO) dient als Kunden-Proxy für das Team und arbeitet mit dem Produktmanagement und anderen Stakeholdern - einschließlich anderer Product Owner - zusammen, um Storys im Team Backlog zu definieren und zu priorisieren.
Ein SAFe© Product Manager (PM) dient als interne Stimme des Kunden für den Agile Release Train (ART) und arbeitet mit den Product Ownern zusammen, um die Kundenvision für die Entwicklungsteams kontinuierlich zu entwickeln und zu kommunizieren.
Auf beide Rollen bereitet die zweitägige Schulung SAFe© Product Owner / Product Manager (SPOPM) vor und führt nach erfolgreich abgelegter Prüfung zur gleichnamigen Zertifizierung.

Prüfungsvorbereitung und Rahmenbedingungen - SAFe (Scaled Agile Framework)

Der Besuch der Schulung legt einen guten Grundstein für die Zertifizierung. Nach der Schulung sollte man sich mit den in den Schulungsunterlagen empfohlenen Büchern, Artikeln, Videos und sonstigen Ressourcen auseinandersetzen.
Außerdem sollte man mit offenen Augen durch die Welt gehen und schauen, wo sich in der Schulung Erlerntes im echten Leben erfahren und umsetzen lässt.

Nach der Teilnahme an einer SAFe©-Schulung erhält man zeitnah eine eMail von Scaled Agile©, die einem den Zugang zur persönlichen Learning Map ermöglicht. In der eMail steht auch, innerhalb welcher Frist die Prüfung abzulegen ist. Zu allen Zertifizierungsprüfungen findet man auf den Web-Seiten von Scaled Agile© aktuelle Informationen, z.B. zu der Anzahl der Fragen und der Dauer.
In der eigenen Learning Map finden sich neben weiteren Ressourcen auch der Zugang zu einem Practice Test. Das ist eine Simulation der Zertifizierungsprüfung. Man kann damit testen, wie gut man bereits vorbereitet ist.
Die Zertifizierungsprüfung selbst kann dann auch über die Learning Map gestartet werden.


Der Weg zur SAFe©-Zertifizierung - SAFe (Scaled Agile Framework)
Die Kosten für die Zertifizierungsprüfung sind bereits in den Schulungskosten enthalten. Nur in dem Fall, dass man die Prüfung wiederholen muss, weil man nicht bestanden hat oder die Frist, in der die Prüfung abzulegen ist, verstrichen ist, ist eine Gebühr zu entrichten.

Die Zertifizierungen sind für ein Jahr gültig und beinhalten die Mitgliedschaft auf der SAFe© Community Platform. Nach Ablauf der Gültigkeit können sie ohne erneute Prüfung verlängert werden. Die jeweils aktuellen Gebühren für die Erneuerung ist auf der Scaled Agile© Webseite einzusehen. Für die oben genannten Einstiegszertifizierungen beträgt die Gebühr derzeit 100 USD.

Zertifizierungen für Fortgeschnittene - SAFe (Scaled Agile Framework)

Neben den bereits genannten Einstiegszertifizierungen gibt es Schulungen, die sich eher für Fortgeschrittene eignen. Dazu gehören die zweitägige SAFe© Advanced Scrum Master (SASM), die viertägige Implementing SAFe© (SAFe© Program Consultant – SPC) sowie die dreitägige SAFe© Agile Release Train Engineer (RTE) Trainings.

Ein SAFe© Release Train Engineer (RTE) unterstützt und verbessert die Prozesse im Agile Release Train. Er eskaliert Hindernisse, steuert Risiken und treibt die kontinuierliche Verbesserung voran.
Der SAFe© Program Consultant (SPC) ist ein lean-agile Change Agent, der mit den Führungskräften arbeitet, um die SAFe©-Vision für die Organisation zu definieren und bei der Implementierung von Veränderungen unterstützt. Ein SPC verleiht der SAFe©-Implementierung organisatorische Glaubwürdigkeit. Da der SAFe© Programm Consultant berechtigt ist, einen Großteil der SAFe-Schulungen (Leading SAFe©, SAFe© Scrum Master, SAFe© for Teams und weitere) selbst durchzuführen, ist er geeignet, das für eine agile Transformation benötigte Wissen schnell im Unternehmen zu verbreiten.
Als Servant Leader hat der SAFe© Advanced Scrum Master (SASM) eine breitere Systemsicht auf die Rolle des Scrum Masters. Fortgeschrittene Scrum-Master verstehen Agile- und Scrum-Anti-Patterns und ermöglichen Team-übergreifende Interaktionen, um die Programmausführung und die ständige Verbesserung zu unterstützen.

Grundsätzlich ist es nicht notwendig, an SAFe©-Schulungen in einer bestimmten Reihenfolge teilzunehmen. Die meisten fortgeschnittenen SAFe©-Zertifizierungen (Ausnahme: RTE) setzen keine SAFe©-Einstiegszertifizierungen voraus. Das bedeutet, man kann beispielsweise an der Schulung Implementing SAFe© teilnehmen und die zugehörige Zertifizierungsprüfung ablegen, ohne dass man vorher eine Zertifizierung zum SAFe© Practitoner, SAFe© Agilist oder SAFe© Scrum Master absolviert haben muss.

Die fortgeschrittenen Schulungen bringen aber nur dann einen echten Mehrwert, wenn man sich in der jeweiligen Rolle befindet und in dieser bereits (langjährige) Erfahrungen gemacht hat. Nur dann wird man in der Lage sein, den Inhalt der Schulung einzuordnen, sich am Erfahrungsaustausch während der Übungen zu beteiligen und einen Nutzen für sich herauszuziehen.
Die Schulung zum RTE setzt mindestens eine vorangegangene SAFe©-Zertifizierung voraus. Die Schulung zum SAFe© Advanced Scrum Master (SASM) setzt eine Scrum Master-Zertifizierung voraus (z.B. Certified Scrum Master - CSM oder Professional Scrum Master - PSM), aber es muss nicht der SAFe© Scrum Master sein.

In Kürze wird eine weitere Schulung mit Zertifizierung angeboten: SAFe© DevOps. Dabei handelt es sich um eine dreitägige Schulung, die voraussichtlich ab Juni 2018 in Deutschland verfügbar ist.
Außerdem gibt es noch die Zertifizierung zum SAFe© Program Consultant Trainer (SPCT). Das ist die höchste Zertifizierung bei Scaled Agile© und nur Inhaber dieser Zertifizierung dürfen die viertägige Implementing SAFe©-Schulung durchführen.

Fazit - SAFe (Scaled Agile Framework)

Es kommt darauf an, was man daraus macht. Eine SAFe©-Schulung mit Zertifizierungsprüfung ist immer dann sinnvoll, wenn man in der Rolle, die das Training abdeckt, aktuell tätig ist oder zeitnah tätig wird, sich austauschen, reflektieren, neues Erlernen und sein Handeln professionalisieren möchte. Scaled Agile© bietet ein gutes Portfolio an Zertifizierungen, anhand dessen man schnell erkennt, wo man steht. Es zeigt auch Entwicklungspfade auf und bietet je nach Erfahrungslevel und eigenem Schwerpunkt (Team - Organisation) passende Weiterbildungsmöglichkeiten.

Autorin: Britta Ollrogge
Britta Ollrogge ist freiberuflich als Unternehmensberaterin und Agile Coach tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen durch die Einführung von Agilität. Dabei setzt sie verschiedene Methoden wie Agile Assessments, Scrum, Kanban, Coaching / Mentoring und Design Thinking ein. Als SAFe© Program Consultant (SPC) führt sie auch selbst SAFe© Trainings (u.a.  Leading SAFe©) durch.
www.britta-ollrogge-consulting.deTags: 

NEU: ISTQB Zertifizierungen in unserem Testcenter in Frankfurt am Main

Wir freuen uns, dass Qytera seit März ein zertifiziertes ISTQB Testcenter von der gasq (Global Association for Software Quality) ist.
In unserem autorisierten ISTQB Certified Tester Prüfungszentrum können Sie folgende Prüfungen ablegen:

  • ISTQB Certified Tester Foundation Level
  • ISTQB Certified Tester Test Analyst
  • ISTQB Certified Tester Technical Test Analyst
  • ISTQB Certified Test Manager
  • ISTQB Expert Level
Prüfungszeiten ISTQB Certified Tester

Die ISTQB Certified Tester Prüfungen findet jeden 3. Montag im Monat um 10:00 Uhr statt.
Darüber hinaus können Sie gesonderte Prüfungszeiten auf Anfrage erhalten.

Kosten ISTQB Certified Tester

Die Prüfung zum ISTQB Certified Tester ohne Teilnahme an einem Seminar kostet 215,00 € zzgl. MwSt. (= 255,85 €).
Die Ausstellung des Zertifikats zum ISTQB Certified Tester ist in diesem Preis enthalten.

Prüfungsvorbereitung ISTQB Certified Tester

Im folgenden Artikel finden Sie Tipps zur ISTQB Prüfungsvorbereitung.
> ISTQB Certfied Tester Prüfungsvorbereitung

Inhouse ISTQB Zertifizierungen bei Ihnen vor Ort oder in Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main, München

Sie interessieren sich für eine ISTQB Certified Tester Zertifizierung oder ISTQB Certified Tester Schulung? Gerne können Sie mit uns einen individuellen ISTQB Seminar- oder Prüfungstermin zur ISTQB Zertifizierung vereinbaren.

Jetzt Anfragen!

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Neu: DevOps Schulungen, Trainings bei Qytera

Wir haben unser Trainingsangebot um DevOps erweitert!

Mit DevOps und Continuous Delivery bringen Unternehmen Software schneller und in kürzeren Intervallen auf Ihre produktiven Systeme und zu ihren Kunden.
Deswegen liegt der Schwerpunkt unserer DevOps Trainings auf Automatisierung und Qualität!

Definition: Aber was ist DevOps wirklich?

DevOps ist die Abkürzung von Development und Operations. Anders ausgedrückt handelt es sich um die Verbindung zweier Bereiche, die zwar miteinander zu tun haben, aber klassisch meistens für sich stehen. Wenn wir uns jedoch von dieser Abkürzung lösen, ist DevOps viel mehr: es handelt sich um eine neue Unternehmenskultur, bei der die schnelle Auslieferung von qualitativ hochwertiger Software im Vordergrund steht. Diese wird durch die Verbindung von Development und Operations erreicht.

Ziel der DevOps Schulung:

In dieser DevOps Schulung lernen Sie verschiedene Tools und Methoden kennen, die den Umstieg auf eine kontinuierliche Softwareentwicklung inklusive Testautomatisierung und automatischer Deployments vorantreiben.

In Planung sind noch weitere Schulungen, Trainings, die noch mehr DevOps Praxisanteile enthalten.

Vorteile unsere Schulungen und Seminaren:
  • Erfahrene Trainer

Unsere Seminare werden durch einen unserer erfahrenen, zertifizierten Trainer durchgeführt. Unsere Trainer haben jahrelange, praktische Erfahrung in IT-Projekten und sind ISTQB Advanced Level zertifiziert.

  • Trainings aus der Praxis für die Praxis

Unsere Trainer vermitteln nicht nur die theoretische Inhalte, sondern zeigen auch auf, wie diese praktisch angewendet werden können.

Qytera steht für Qualität und Wissenstransfer

Ihr Partner für Wissensvermittlung bei DevOps, Testautomatisierungsprojekten, Coaching, Beratung, Trainings, Kursen, Schulungen, Seminaren, Workshops.

Lassen Sie sich von DevOps und deren Vorteilen inspirieren!
Wir freuen uns auf Sie!
DevOps Schulung

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Neu: Leading SAFe Schulungen, Trainings bei Qytera

Scrum skalieren mit SAFe (Scaled Agile Framework) - SAFe Schulung und Zertifizierung

Scrum skalieren mit SAFe (Scaled Agile Framework) - SAFe Schulung und Zertifizierung
Agile Methoden wie Scrum oder Kanban sind mittlerweile ein unverzichtbarer Bestandteil agiler Softwareentwicklung. Ziele sind hier vor allem schnelles Feedback, hohe Produktqualität und kurze Entwicklungszyklen.

Das Scaled Agile Framework (SAFe) ist aktuell das am detailliertesten beschriebene Rahmenwerk, um Agilität (Scrum, Kanban, XP, Lean) in großen Unternehmen und Organisationen zu skalieren. SAFe bietet ein agiles Framework für die Ebene der Teams, Programme und der gesamten Organisation (Portfolio-Ebene).

Leading SAFe - Scaled Agile Framework Schulung

In diesem zweitägigen Leading SAFe 4.5 Training lernen Sie die Prinzipien und Praktiken des Scaled Agile Framework (SAFe) kennen.

Vorteile unsere Schulungen und Seminaren:
  • Erfahrene Trainer

Unsere Seminare werden durch einen unserer erfahrenen, zertifizierten Trainer durchgeführt. Unsere Trainer haben jahrelange, praktische Erfahrung in IT-Projekten und sind ISTQB Advanced Level zertifiziert.

  • Trainings aus der Praxis für die Praxis

Unsere Trainer vermitteln nicht nur die theoretischen Inhalte, sondern zeigen auch auf, wie diese praktisch angewendet werden können.

Qytera steht für Qualität und Wissenstransfer

Ihr Partner für Wissensvermittlung bei SAFe, agilen Methoden (Scrum, Kanban, Lean) Projekten, Coaching, Beratung, Trainings, Kursen, Schulungen, Seminaren, Workshops.

Lassen Sie sich vom SAFe - Scaled Agile Framework und dessen Vorteilen inspirieren!

Wir freuen uns auf Sie!

Informationen & Details:
Leading SAFe Schulung

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DevOps Definition, Ziele, Best Practices und Tools

DevOps ist heute in aller Munde. Von manchen als "next big thing" gesehen, von anderen als buzzword-verdächtiges Geldgrab.

Definition: Aber was ist DevOps wirklich?

DevOps ist die Abkürzung von Development und Operations. Anders ausgedrückt handelt es sich um die Verbindung zweier Bereiche, die zwar miteinander zu tun haben, aber klassisch meistens für sich stehen. Wenn wir uns jedoch von dieser Abkürzung lösen, ist DevOps viel mehr: es handelt sich um eine neue Unternehmenskultur, bei der die schnelle Auslieferung von qualitativ hochwertiger Software im Vordergrund steht. Diese wird durch die Verbindung von Development und Operations erreicht.

Im vorherigen Absatz wurde auch der Haupt-Vorteil angedeutet: eine hohe Auslieferungsrate, die nicht mit geringerer Qualität einhergeht. Die großen US-Unternehmen - Amazon, Netflix & Co. - machen genau dies vor. Insbesondere von Amazon ist bekannt, dass dort beim Continuous Deployment-Ansatz minütlich mehrere Deployments in die Live-Umgebung stattfinden.

Um eine solch schnelle Auslieferung zu erreichen, sind mehrere Schritte erforderlich, von denen einige im Folgenden kurz angerissen werden.

Einsatz von DevOps - Prozessen

Manche Unternehmen sehen DevOps als Tool oder als Software, aber da - wie beschrieben - DevOps eine neue Unternehmenskultur ist, greift dieser Ansatz wesentlich zu kurz. Es spielen für die Einführung im Unternehmen vor Allem die entsprechenden Prozesse eine wesentliche Rolle. Alle Prozesse, die die Entwicklung, den Betrieb und die Auslieferung von der Entwicklung in den Betrieb betreffen, müssen gegebenenfalls angepasst werden. Dies ist zwar einfacher, wenn bereits agile Prozesse existieren, die Agilität ist aber nur ein erster Schritt. Die agilen Prozesse betreffen aber zunächst die Entwicklung (und den Bereich Test) - die Prozesse zur Auslieferung (= Delivery) müssen hier somit einen weiteren Weg zurücklegen.

Dies ist vielleicht leichter zu verstehen, wenn die entsprechenden Tools und die Prozesskette betrachtet wurden.

DevOps Tools - Prozesse und Tools

DevOps hängt von der passenden Software ab. Diese sorgt dafür, dass

  • entsprechende Prozesse definiert werden
  • sich der Software-Auslieferungsprozess in diesen Prozessen bewegt
  • das Monitoring den Prozess und die Server überwacht

Die gesamte Prozesskette läuft im Allgemeinen wie folgt ab

  1. Checkin einer neuen Version in das Repository
  2. Unittests + Test auf Code Conventions
  3. Packaging + Build
  4. automatisierte Integrationstests
  5. automatisierte Frontend-Tests
  6. Release (Management)
  7. Konfiguration
  8. Monitoring.

Dieser Gesamtprozess kann mit den richtigen Tools automatisiert werden. Hier gibt es entsprechende Produkte, vor allem aus dem Open Source-Umfeld.

Open Source Tools - DevOps

Gerade im Open Source-Bereich gibt es viele Tools, die bei der Erstellung einer DevOps-Pipeline unterstützen. Durch die Offenheit dieser Software lassen sich auch in vielen Fällen weitere Plugins einbinden, sodass Sie Prozesse auch für spezielle Umgebungen modellieren können.

Es könnten zum Beispiel folgende Produkte zum Einsatz kommen

  • Docker
  • Git
  • JUnit
  • Jenkins
  • Apache Maven
  • Selenium
Denken - Change-Prozess | DevOps

Die neuen Prozesse und Strukturen müssen selbstverständlich auch in den Köpfen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ankommen. Dies betrifft die Arbeit auf mehreren Ebenen: das Projekt- oder Produktmanagement erhält neue Freigabeprozesse, die Entwicklung muss eventuell das eigene Qualitätsverständnis anpassen - zum Beispiel auch den Umgang mit dem Repository.

Eine große Änderung kommt jedoch auch auf den Operations-Bereich zu: dieser Bereich hat ganz besonders das Ziel von stabilen Plattformen und Versionen - und damit eher seltenen Deployments. Es muss Überzeugungsarbeit geleistet werden, um von den Vorteilen des neuen Prozesses zu überzeugen.

Hier hilft es, den oben genannten 6. Schritt zu betonen - vor dem endgültigen Release auf den Server eine Prüfung der Testergebnisse durchführen zu lassen.

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DevOps Definition, Ziele, Best Practices und Tools

DevOps ist heute in aller Munde. Von manchen als "next big thing" gesehen, von anderen als buzzword-verdächtiges Geldgrab.

Definition: Aber was ist DevOps wirklich?

DevOps ist die Abkürzung von Development und Operations. Anders ausgedrückt handelt es sich um die Verbindung zweier Bereiche, die zwar miteinander zu tun haben, aber klassisch meistens für sich stehen. Wenn wir uns jedoch von dieser Abkürzung lösen, ist DevOps viel mehr: es handelt sich um eine neue Unternehmenskultur, bei der die schnelle Auslieferung von qualitativ hochwertiger Software im Vordergrund steht. Diese wird durch die Verbindung von Development und Operations erreicht.

Im vorherigen Absatz wurde auch der Haupt-Vorteil angedeutet: eine hohe Auslieferungsrate, die nicht mit geringerer Qualität einhergeht. Die großen US-Unternehmen - Amazon, Netflix & Co. - machen genau dies vor. Insbesondere von Amazon ist bekannt, dass dort beim Continuous Deployment-Ansatz minütlich mehrere Deployments in die Live-Umgebung stattfinden.

Um eine solch schnelle Auslieferung zu erreichen, sind mehrere Schritte erforderlich, von denen einige im Folgenden kurz angerissen werden.

Einsatz von DevOps - Prozessen

Manche Unternehmen sehen DevOps als Tool oder als Software, aber da - wie beschrieben - DevOps eine neue Unternehmenskultur ist, greift dieser Ansatz wesentlich zu kurz. Es spielen für die Einführung im Unternehmen vor Allem die entsprechenden Prozesse eine wesentliche Rolle. Alle Prozesse, die die Entwicklung, den Betrieb und die Auslieferung von der Entwicklung in den Betrieb betreffen, müssen gegebenenfalls angepasst werden. Dies ist zwar einfacher, wenn bereits agile Prozesse existieren, die Agilität ist aber nur ein erster Schritt. Die agilen Prozesse betreffen aber zunächst die Entwicklung (und den Bereich Test) - die Prozesse zur Auslieferung (= Delivery) müssen hier somit einen weiteren Weg zurücklegen.

Dies ist vielleicht leichter zu verstehen, wenn die entsprechenden Tools und die Prozesskette betrachtet wurden.

DevOps Tools - Prozesse und Tools

DevOps hängt von der passenden Software ab. Diese sorgt dafür, dass

  • entsprechende Prozesse definiert werden
  • sich der Software-Auslieferungsprozess in diesen Prozessen bewegt
  • das Monitoring den Prozess und die Server überwacht

Die gesamte Prozesskette läuft im Allgemeinen wie folgt ab

  1. Checkin einer neuen Version in das Repository
  2. Unittests + Test auf Code Conventions
  3. Packaging + Build
  4. automatisierte Integrationstests
  5. automatisierte Frontend-Tests
  6. Release (Management)
  7. Konfiguration
  8. Monitoring.

Dieser Gesamtprozess kann mit den richtigen Tools automatisiert werden. Hier gibt es entsprechende Produkte, vor allem aus dem Open Source-Umfeld.

Open Source Tools - DevOps

Gerade im Open Source-Bereich gibt es viele Tools, die bei der Erstellung einer DevOps-Pipeline unterstützen. Durch die Offenheit dieser Software lassen sich auch in vielen Fällen weitere Plugins einbinden, sodass Sie Prozesse auch für spezielle Umgebungen modellieren können.

Es könnten zum Beispiel folgende Produkte zum Einsatz kommen

  • Docker
  • Git
  • JUnit
  • Jenkins
  • Apache Maven
  • Selenium
Denken - Change-Prozess | DevOps

Die neuen Prozesse und Strukturen müssen selbstverständlich auch in den Köpfen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ankommen. Dies betrifft die Arbeit auf mehreren Ebenen: das Projekt- oder Produktmanagement erhält neue Freigabeprozesse, die Entwicklung muss eventuell das eigene Qualitätsverständnis anpassen - zum Beispiel auch den Umgang mit dem Repository.

Eine große Änderung kommt jedoch auch auf den Operations-Bereich zu: dieser Bereich hat ganz besonders das Ziel von stabilen Plattformen und Versionen - und damit eher seltenen Deployments. Es muss Überzeugungsarbeit geleistet werden, um von den Vorteilen des neuen Prozesses zu überzeugen.

Hier hilft es, den oben genannten 6. Schritt zu betonen - vor dem endgültigen Release auf den Server eine Prüfung der Testergebnisse durchführen zu lassen.

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Lasttests und Performancetests mit LoadUI | Testautomatisierung

In einem vorherigen Artikel besprachen wir SoapUI, einem Testwerkzeug für Webservices (Testautomatisierung mit SoapUI), und Teil von SmartBear’s ReadyAPI Software. Heute möchten wir eine weitere Komponente von ReadyAPI vorstellen: LoadUI, einem Softwaretool zum Erstellen und Durchführen von Last- und Performancetests.
 
Screenshot von SmartBear's LoadUI
LoadUI bietet Softwaretestern die Möglichkeit, große Lasten auf den zu testenden Systemen zu erzeugen.
Die kommerzielle Lizenz von LoadUI ist mit knapp 15.000 Euro pro Jahr für Privatpersonen kaum erschwinglich, es gibt aber eine abgespeckte Version, die für ReadyAPI-Lizenzinhaber (Kostenpunkt ca. 600 Euro/Jahr) kostenlos ist. Mit dieser Version können aber nur Lasten von zehn virtuellen Usern gleichzeitig erstellt werden, auch andere Funktionen sind begrenzt.

Tipps für die Projektaufsetzung - Lasttests mit LoadUI

Wie auch bei SoapUI-Projekten ist es auch bei LoadUI-Projekten wichtig, anhand einer guten Spezifikation das Projekt zu erstellen. Am Besten liest man dazu eine in Swagger oder YAML geschriebene Spezifikation automatisch ein.

Tipps für die Erstellung von Lasttests - Lasttests und Performancetests mit LoadUI

LoadUI bietet verschieden Methoden der Testerstellung an. Sehr nützlich hierbei ist die Erstellung von Lasttests direkt aus SoapUI-Tests. Wer für sein Testobjekt schon in SoapUI Funktionstests erzeugt hat, wird mit wenigen Klicks entsprechende Lasttests erstellen können.
 
Es gibt verschiedene Optionen, um Lasttests schnell zu erstellen
Auch von großem Wert sind die verschiedenen Lastprofile. Sie lassen beliebige Nutzerverhalten simulieren und liefern dadurch aussagekräftigere Ergebnisse. So gibt es neben der Möglichkeit, eine stete Last zu erzeugen (Fixed), auch Load Profiles mit stetig zunehmender Last (Ramp Up) oder fluktuierender Last (Variance), und viele andere mehr.
 
Verschiedene Load Profiles

Tipps für die Durchführung von Lasttests - Lasttests und Performancetests mit LoadUI

Im Vergleich zu SoapUI-Tests, bergen LoadUI-Tests einige Risiken mehr. LoadUI ist in der Lage, große Lasten zu erstellen und kann Systeme auch überlasten. Deshalb sollten einige Vorkehrungen getroffen werden.
Aus offensichtlichen Gründen sollte man es vermeiden, ein im Betrieb befindliches System zu testen, es sei denn, sein Absturz wird von den Verantwortlichen als tragbares Risiko bewertet. Falls man keine Möglichkeit hat, auf einem allein für die Lasttests bereitgestelltem Testsystem zu testen, ist es von Vorteil, Uhrzeiten zu wählen, zu denen weniger Verkehr auf den Servern herrscht.
Um mehr Lasten zu erzeugen, können sogenannte Agents benutzt werden – separate Computer, auf denen die LoadUI Agent Application installiert wird und die die nötigen Lasten mitgenerieren. (Näheres dazu hier: https://support.smartbear.com/readyapi/docs/loadui/distributed/agents/index.html).

Tipps für das Reporting - Automatisierte Lasttests

LoadUI bietet, zumindest in der kommerziellen Version, ein sehr umfangreiches Reporting-Tool an. Die Reports können in verschiedenen Formaten, z.B. PDF oder XML, gespeichert werden. (Nähere Informationen dazu hier: https://support.smartbear.com/readyapi/docs/loadui/results/export/load-test.html)

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Lasttests und Performancetests mit LoadUI | Testautomatisierung

In einem vorherigen Artikel besprachen wir SoapUI, einem Testwerkzeug für Webservices (Testautomatisierung mit SoapUI), und Teil von SmartBear’s ReadyAPI Software. Heute möchten wir eine weitere Komponente von ReadyAPI vorstellen: LoadUI, einem Softwaretool zum Erstellen und Durchführen von Last- und Performancetests.
 
Screenshot von SmartBear's LoadUI
LoadUI bietet Softwaretestern die Möglichkeit, große Lasten auf den zu testenden Systemen zu erzeugen.
Die kommerzielle Lizenz von LoadUI ist mit knapp 15.000 Euro pro Jahr für Privatpersonen kaum erschwinglich, es gibt aber eine abgespeckte Version, die für ReadyAPI-Lizenzinhaber (Kostenpunkt ca. 600 Euro/Jahr) kostenlos ist. Mit dieser Version können aber nur Lasten von zehn virtuellen Usern gleichzeitig erstellt werden, auch andere Funktionen sind begrenzt.

Tipps für die Projektaufsetzung - Lasttests mit LoadUI

Wie auch bei SoapUI-Projekten ist es auch bei LoadUI-Projekten wichtig, anhand einer guten Spezifikation das Projekt zu erstellen. Am Besten liest man dazu eine in Swagger oder YAML geschriebene Spezifikation automatisch ein.

Tipps für die Erstellung von Lasttests - Lasttests und Performancetests mit LoadUI

LoadUI bietet verschieden Methoden der Testerstellung an. Sehr nützlich hierbei ist die Erstellung von Lasttests direkt aus SoapUI-Tests. Wer für sein Testobjekt schon in SoapUI Funktionstests erzeugt hat, wird mit wenigen Klicks entsprechende Lasttests erstellen können.
 
Es gibt verschiedene Optionen, um Lasttests schnell zu erstellen
Auch von großem Wert sind die verschiedenen Lastprofile. Sie lassen beliebige Nutzerverhalten simulieren und liefern dadurch aussagekräftigere Ergebnisse. So gibt es neben der Möglichkeit, eine stete Last zu erzeugen (Fixed), auch Load Profiles mit stetig zunehmender Last (Ramp Up) oder fluktuierender Last (Variance), und viele andere mehr.
 
Verschiedene Load Profiles

Tipps für die Durchführung von Lasttests - Lasttests und Performancetests mit LoadUI

Im Vergleich zu SoapUI-Tests, bergen LoadUI-Tests einige Risiken mehr. LoadUI ist in der Lage, große Lasten zu erstellen und kann Systeme auch überlasten. Deshalb sollten einige Vorkehrungen getroffen werden.
Aus offensichtlichen Gründen sollte man es vermeiden, ein im Betrieb befindliches System zu testen, es sei denn, sein Absturz wird von den Verantwortlichen als tragbares Risiko bewertet. Falls man keine Möglichkeit hat, auf einem allein für die Lasttests bereitgestelltem Testsystem zu testen, ist es von Vorteil, Uhrzeiten zu wählen, zu denen weniger Verkehr auf den Servern herrscht.
Um mehr Lasten zu erzeugen, können sogenannte Agents benutzt werden – separate Computer, auf denen die LoadUI Agent Application installiert wird und die die nötigen Lasten mitgenerieren. (Näheres dazu hier: https://support.smartbear.com/readyapi/docs/loadui/distributed/agents/index.html).

Tipps für das Reporting - Automatisierte Lasttests

LoadUI bietet, zumindest in der kommerziellen Version, ein sehr umfangreiches Reporting-Tool an. Die Reports können in verschiedenen Formaten, z.B. PDF oder XML, gespeichert werden. (Nähere Informationen dazu hier: https://support.smartbear.com/readyapi/docs/loadui/results/export/load-test.html)

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DevOps: Testen in Continuous Delivery Umfeld | Workshop

Mit DevOps und Continuous Delivery bringen Unternehmen Software schneller und in kürzeren Intervallen auf Ihre produktiven Systeme und zu ihren Kunden.
DevOps verändert das Testen

Dieser Einführungsvortrag bietet einen Überblick über die Grundlagen und Prinzipien von DevOps und zeigt auf, welche Veränderungen es beim Testen gegenüber klassischen Vorgehensmodellen wie Wasserfall und V-Modell mit sich bringt.

Im Anschluss an den Vortrag ist noch Zeit für Diskussion und Fragen.

Was ist DevOps?

DevOps beschreibt eine Philosophie mit dem Ziel, eine Brücke zwischen Entwicklung (Development) und IT Betrieb (IT Operations) zu bauen. Das Ziel ist es, kontinuierliche Softwarebereitstellung sicherzustellen.

Was bedeutet DevOps für die Qualitätssicherung bzw. Testteams?

DevOps verspricht, in kurzen Abständen qualitativ hochwertige Software zu liefern und produktiv zu stellen. Dieses Versprechen kann nur mit einem starken Fokus auf Softwarequalität und Expertise in der Testautomatisierung über den gesamten Softwarelebenszyklus eingelöst werden.

DevOps bedeutet somit. früher und häufiger Softwaretests durchzuführen!

Agenda - DevOps: Testen in Continuous Delivery Umfeld:
  • Warum DevOps?
  • Vorteile und Nutzen von DevOps
  • Die Bedeutung von Automatisierung in DevOps
  • Die Bedeutung von Open Source in DevOps
  • Testautomatisierung, Tools und Testing
  • Wer ist für was zuständig?
  • Neue Rollen in DevOps?

Trainer: Mario Hanneken hat sich nach 12 Jahren Entwicklungserfahrung auf die Bereiche Projekt- und Application Management fokussiert. Anschließend spezialisierte er sich auf das Testumfeld, wo er als Senior Consultant in der Rolle Technical Testmanager für die Qytera Gmbh tätig ist.

Datum: Dienstag, 13. März 2018 von 18:30 bis 21 Uhr
Ort:

Byte5 digital media GmbH
Hanauer Landstrasse 114
60314 Frankfurt am Main


Kosten: Diese Veranstaltung ist kostenfrei
Weitere Informationen und Anmeldung über:

https://www.meetup.com/de-DE/Agile-Testing-Frankfurt-Rhein-Main/events/248053639/
https://www.xing.com/events/devops-testen-continuous-delivery-umfeld-workshop-1917664

Über Agile Testing Frankfurt / Rhein-Main
Erfahrungsaustausch – Networking
Ihre Anwendung ist innovativ - Ihre Qualitätssicherung sollte es auch sein!
Mit der Gruppe „Agile Testing Frankfurt / Rhein-Main“ bietet die Qytera GmbH eine neue offene Plattform in Frankfurt und der Region mit Vorträgen und Diskussionen zu aktuellen Themen wie agiles Testen, Continuous Testing, agiles Testmanagement, Testautomatisierung, DevOps, Testtools.
Im Anschluss an die Präsentationen erhalten Sie die Möglichkeit, sich in entspannter (vertriebsfreier) Atmosphäre bei Häppchen und Getränken über aktuelle Themen auszutauschen.

Sie möchten Ihr Wissen/ Ihre Erfahrung bei „Agile Testing Frankfurt / Rhein-Main“ teilen oder als Referent einen Vortrag halten?

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DevOps: Testen in Continuous Delivery Umfeld | Workshop

Mit DevOps und Continuous Delivery bringen Unternehmen Software schneller und in kürzeren Intervallen auf Ihre produktiven Systeme und zu ihren Kunden.
DevOps verändert das Testen

Dieser Einführungsvortrag bietet einen Überblick über die Grundlagen und Prinzipien von DevOps und zeigt auf, welche Veränderungen es beim Testen gegenüber klassischen Vorgehensmodellen wie Wasserfall und V-Modell mit sich bringt.

Im Anschluss an den Vortrag ist noch Zeit für Diskussion und Fragen.

Was ist DevOps?

DevOps beschreibt eine Philosophie mit dem Ziel, eine Brücke zwischen Entwicklung (Development) und IT Betrieb (IT Operations) zu bauen. Das Ziel ist es, kontinuierliche Softwarebereitstellung sicherzustellen.

Was bedeutet DevOps für die Qualitätssicherung bzw. Testteams?

DevOps verspricht, in kurzen Abständen qualitativ hochwertige Software zu liefern und produktiv zu stellen. Dieses Versprechen kann nur mit einem starken Fokus auf Softwarequalität und Expertise in der Testautomatisierung über den gesamten Softwarelebenszyklus eingelöst werden.

DevOps bedeutet somit. früher und häufiger Softwaretests durchzuführen!

Agenda - DevOps: Testen in Continuous Delivery Umfeld:
  • Warum DevOps?
  • Vorteile und Nutzen von DevOps
  • Die Bedeutung von Automatisierung in DevOps
  • Die Bedeutung von Open Source in DevOps
  • Testautomatisierung, Tools und Testing
  • Wer ist für was zuständig?
  • Neue Rollen in DevOps?

Ort:
Byte5 digital media GmbH
Hanauer Landstrasse 114
60314 Frankfurt am Main


Kosten: Diese Veranstaltung ist kostenfrei
Weitere Informationen und Anmeldung über:

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Testmanagement mit Visual Studio und Team Foundation Server

In diesem Artikel möchten wir Ihnen berichten, wie Sie die herausfordernde Aufgabe Testmanagement mit Visual Studio und Team Foundation Server meistern können.
Dazu bietet Microsoft das Testtool Microsoft Test Manager (MTM) an.

Microsoft Test Manager

Microsoft Test Manager (MTM) auf Basis von Visual Studio und TFS (Team Foundation Server) bietet eine übergreifende Application Lifecycle Management (ALM) Lösung an. Der Team Foundation Server ermöglicht eine gleichberechtigte Zusammenarbeit von Entwicklern, Testern und Produktmanagern, die alle auf den gleichen Datenbestand zurückgreifen können, obwohl unterschiedliche Tools eingesetzt werden.

Hier eine Übersicht über die Funktionen in den verschiedenen Lizenzmodellen von Visual Studio 2017:


Quelle: https://www.visualstudio.com/de/vs/compare/

Im Microsoft Test Manager kann man alle Testarten und die jeweiligen Fälle sowie Ergebnisse verwalten und auswerten. Für manuelle Tests gibt es eine umfangreiche Unterstützung. Mit dem Manual Test Runner können manuelle Tests anhand eines Testplans durchgeführt werden. Der Test wird dabei aufgezeichnet. Wird ein Fehler gefunden, kann der Tester zur Abweichung/Bug auch ein Video liefern.

Funktionen Übersicht - Microsoft Test Manager :
  • Verschiedene Eingabemöglichkeiten der Anforderungen, u.a. im Testmanager, Excel, Visual Studio Team Explorer, webbasiert
  • Erstellung von Testplänen, Testsuiten, Testschritten
  • Testplanung auf Basis der Anforderungen
  • Testparametrisierung (datengetriebene Tests)
  • Steuerung für manuelle und automatisierte Testausführung
  • Testauswertung, Fehlerverfolgung, Reporting

Hier möchten wir Ihnen die wichtigste Funktionen und Begriffe erläutern:
 
Testpläne: sind die ToDo-Listen der Tester. Sie ermöglichen die Organisation und Gruppierung von Testfällen nach Zeitphasen.
Der Testplan wird meistens nach Produkt und Zeitraum gruppiert.

 


Test-Suites: Hier wird nach fachlichen internen Kriterien gruppiert (z.B. nach Modulen oder Bereichen der Software).
Es gibt drei Typen von Test Suites:
 
1.    Static Test Suite (statisch, wie ein Dateiordner):
Beliebige Test Cases und Test Suites lassen sich hinzufügen
2.    Query based Test Suite:
Test Cases werden aufgrund einer Query automatisch hinzugefügt
3.    Requirements-based Test-Suites:
Anforderungen, Backlog Items oder User Stories sind gleichzeitig Test-Suites und Testfälle werden automatisch im Hintergrund verlinkt

Das nachfolgende Bild zeigt wie Sie einen neuen Testfall mit Microsoft Test Manager anlegen können.



Im Folgenden eine Beschreibung der einzelnen Felder (Grüne Umrahmungen im Screenshot):
1.- Testfallname: hier wird der Testfallname eingetragen.
2.- Testschritte/Testsequenz: Hier werden einzelne Testschritte sowie deren erwarteten Ergebnisse eingetragen.
3.- Priorität: Hier kann eine Priorität für den Testfall eingetragen werden.
4.- Historie: listet die Änderungen auf die am Testfall vorgenommen wurden. Wird automatisch befüllt.
5.- Links: Hier können Links zu anderen Work Items hergestellt werden.
6.- Anhänge: Hier ist es möglich Dateien an den Testfall anzuhängen.
7.- Speicher: Als letzter Schritt soll den Testfall gespeichert werden. Dazu klicken Sie auf den Button-„Save & Close“.

Test Suite – Reporting - Microsoft Test Manager :

Zu den wichtigsten Aufgaben des Testmanagement-Teams gehört es, den Testfortschritt laufend zu überwachen. Dies betrifft nicht nur die eigentliche Testdurchführung, sondern auch die jeweils vorbereitenden Aufgaben, wie den Aufbau von Testumgebungen oder die Bereitstellung der erforderlichen Testdaten. Werden diese Themen permanent verfolgt, ist das Testmanagement-Team sehr viel schneller in der Lage, Korrekturen einzuleiten oder einzelne Punkte zu eskalieren.
 
Der Testfortschritt gibt Erläuterungen zum aktuellen Status der Testaktivitäten:

  • Status zu allgemeinen Testaktivitäten
  • Auswertungen und grafische Darstellungen zur Testfallabarbeitung sowohl übergreifend als auch je Teststufe und Zyklus

Der Abweichungsstatus gibt Erläuterungen zum aktuellen Status der Abweichungsbearbeitung:

  • Status zum Abweichungsmanagemen
  • Auswertungen und grafische Darstellungen übergreifend und je Teststufe und Zyklus

Es gibt die Möglichkeit, für jede einzelne Test Suite einzelne Charts anzeigen zu lassen.



Dashboard und Widgets - Microsoft Test Manager :

Dashboard (englisch für Armaturenbrett) ist eine Technik, mit welcher sich Informationen übersichtlich darstellen lassen.

Fazit - Testmanagement mit Visual Studio und Team Foundation Server:

Der Microsoft Test Manager und die Testing-Tools haben sich im Verlauf der letzten Jahre massiv weiterentwickelt. Die nahtlose Integration des Microsoft Testmanagers und der Testing-Tools in den ALM-Prozess kann zu einer effizienten Umsetzung des Testmanagements führen.
 
Das Testen ist Teamarbeit. Ein Testmanagement auf Basis einer einheitlichen Plattform gemeinsam mit der Entwicklung bietet sehr viele Vorteile wie Testauswertung, Fehlerverfolgung und Reporting.

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Testmanagement mit Visual Studio und Team Foundation Server

In diesem Artikel möchten wir Ihnen berichten, wie Sie die herausfordernde Aufgabe Testmanagement mit Visual Studio und Team Foundation Server meistern können.
Dazu bietet Microsoft das Testtool Microsoft Test Manager (MTM) an.

Microsoft Test Manager

Microsoft Test Manager (MTM) auf Basis von Visual Studio und TFS (Team Foundation Server) bietet eine übergreifende Application Lifecycle Management (ALM) Lösung an. Der Team Foundation Server ermöglicht eine gleichberechtigte Zusammenarbeit von Entwicklern, Testern und Produktmanagern, die alle auf den gleichen Datenbestand zurückgreifen können, obwohl unterschiedliche Tools eingesetzt werden.

Hier eine Übersicht über die Funktionen in den verschiedenen Lizenzmodellen von Visual Studio 2017:


Quelle: https://www.visualstudio.com/de/vs/compare/

Im Microsoft Test Manager kann man alle Testarten und die jeweiligen Fälle sowie Ergebnisse verwalten und auswerten. Für manuelle Tests gibt es eine umfangreiche Unterstützung. Mit dem Manual Test Runner können manuelle Tests anhand eines Testplans durchgeführt werden. Der Test wird dabei aufgezeichnet. Wird ein Fehler gefunden, kann der Tester zur Abweichung/Bug auch ein Video liefern.

Funktionen Übersicht - Microsoft Test Manager :
  • Verschiedene Eingabemöglichkeiten der Anforderungen, u.a. im Testmanager, Excel, Visual Studio Team Explorer, webbasiert
  • Erstellung von Testplänen, Testsuiten, Testschritten
  • Testplanung auf Basis der Anforderungen
  • Testparametrisierung (datengetriebene Tests)
  • Steuerung für manuelle und automatisierte Testausführung
  • Testauswertung, Fehlerverfolgung, Reporting

Hier möchten wir Ihnen die wichtigste Funktionen und Begriffe erläutern:
 
Testpläne: sind die ToDo-Listen der Tester. Sie ermöglichen die Organisation und Gruppierung von Testfällen nach Zeitphasen.
Der Testplan wird meistens nach Produkt und Zeitraum gruppiert.

 


Test-Suites: Hier wird nach fachlichen internen Kriterien gruppiert (z.B. nach Modulen oder Bereichen der Software).
Es gibt drei Typen von Test Suites:
 
1.    Static Test Suite (statisch, wie ein Dateiordner):
Beliebige Test Cases und Test Suites lassen sich hinzufügen
2.    Query based Test Suite:
Test Cases werden aufgrund einer Query automatisch hinzugefügt
3.    Requirements-based Test-Suites:
Anforderungen, Backlog Items oder User Stories sind gleichzeitig Test-Suites und Testfälle werden automatisch im Hintergrund verlinkt

Das nachfolgende Bild zeigt wie Sie einen neuen Testfall mit Microsoft Test Manager anlegen können.



Im Folgenden eine Beschreibung der einzelnen Felder (Grüne Umrahmungen im Screenshot):
1.- Testfallname: hier wird der Testfallname eingetragen.
2.- Testschritte/Testsequenz: Hier werden einzelne Testschritte sowie deren erwarteten Ergebnisse eingetragen.
3.- Priorität: Hier kann eine Priorität für den Testfall eingetragen werden.
4.- Historie: listet die Änderungen auf die am Testfall vorgenommen wurden. Wird automatisch befüllt.
5.- Links: Hier können Links zu anderen Work Items hergestellt werden.
6.- Anhänge: Hier ist es möglich Dateien an den Testfall anzuhängen.
7.- Speicher: Als letzter Schritt soll den Testfall gespeichert werden. Dazu klicken Sie auf den Button-„Save & Close“.

Test Suite – Reporting - Microsoft Test Manager :

Zu den wichtigsten Aufgaben des Testmanagement-Teams gehört es, den Testfortschritt laufend zu überwachen. Dies betrifft nicht nur die eigentliche Testdurchführung, sondern auch die jeweils vorbereitenden Aufgaben, wie den Aufbau von Testumgebungen oder die Bereitstellung der erforderlichen Testdaten. Werden diese Themen permanent verfolgt, ist das Testmanagement-Team sehr viel schneller in der Lage, Korrekturen einzuleiten oder einzelne Punkte zu eskalieren.
 
Der Testfortschritt gibt Erläuterungen zum aktuellen Status der Testaktivitäten:

  • Status zu allgemeinen Testaktivitäten
  • Auswertungen und grafische Darstellungen zur Testfallabarbeitung sowohl übergreifend als auch je Teststufe und Zyklus

Der Abweichungsstatus gibt Erläuterungen zum aktuellen Status der Abweichungsbearbeitung:

  • Status zum Abweichungsmanagemen
  • Auswertungen und grafische Darstellungen übergreifend und je Teststufe und Zyklus

Es gibt die Möglichkeit, für jede einzelne Test Suite einzelne Charts anzeigen zu lassen.



Dashboard und Widgets - Microsoft Test Manager :

Dashboard (englisch für Armaturenbrett) ist eine Technik, mit welcher sich Informationen übersichtlich darstellen lassen.

Fazit - Testmanagement mit Visual Studio und Team Foundation Server:

Der Microsoft Test Manager und die Testing-Tools haben sich im Verlauf der letzten Jahre massiv weiterentwickelt. Die nahtlose Integration des Microsoft Testmanagers und der Testing-Tools in den ALM-Prozess kann zu einer effizienten Umsetzung des Testmanagements führen.
 
Das Testen ist Teamarbeit. Ein Testmanagement auf Basis einer einheitlichen Plattform gemeinsam mit der Entwicklung bietet sehr viele Vorteile wie Testauswertung, Fehlerverfolgung und Reporting.

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ISTQB Certified Tester Technical Test Analyst - Prüfungsvorbereitung

Einleitung - ISTQB Certified Tester Technical Test Analyst (Advanced Level)

Der „ISTQB Advanced Level Technical Test Analyst“ ist eine wichtige Zertifizierung für Software-Tester. Aufbauend auf dem ISTQB Certified Tester Test Analyst weist sie dem Tester ein tiefergehendes, vor allem technisches Verständnis bezüglich Test- und Entwicklungsprozessen.
Im Folgenden fassen wir zusammen, wie man sich effektiv auf diese Zertifizierungsprüfung vorbereitet.

Zielgruppe - ISTQB Technical Test Analyst (Advanced Level)

Interessant ist diese Zertifizierung vor allem für Tester, die ihr technisches Können vertiefen und sich mit Entwicklungsprozessen vertraut machen möchten. Der Fokus eines Technical Test Analysten ist dabei auf technische Funktionen ausgerichtet.
Damit ist unter anderem die Fähigkeit zur Codeanalyse wie zum Beispiel mit Pfadtests gemeint, sowie Kenntnisse im Debugging, und auch allgemein in der Softwareentwicklung. Ein ISTQB Technical Test Analyst schaut nicht nur, ob eine Funktion macht, was sie soll, sondern analysiert auch, wo der Fehler liegt. Das unterscheidet ihn vom Test Analyst, der hauptsächlich Black-Box-Testing betreibt.

Material - ISTQB Certified Tester Technical Test Analyst (Advanced Level)

Die ISTQB-Website bietet viele Informationen sowie Lernmaterial zur Vorbereitung auf die Prüfung. Eine Übersicht zu den Themen, die zum Advanced Level Technical Test Analyst gehören, findet sich in der Graphik unten:


 
Quelle:  https://www.istqb.org/certification-path-root/advanced-level/advanced-level-test-analyst.html
Zudem kann man hier (https://www.istqb.org/downloads/summary/10-advanced-level-syllabus-2012/53-advanced-level-syllabus-2012-test-analyst.html) den derzeit gültigen, ausführlichen Lehrplan herunterladen (Stand Januar 2018).
Der Lehrplan ist zwar eine gute Richtlinie zur Prüfungsvorbereitung, es ist aber nötig, tiefergehende Lernmaterialien zu nutzen. Wie auch bei der Vorbereitung zum „ISTQB Advanced Level Test Analyst“ ist hier das Buch „Praxiswissen Softwaretest - Test Analyst und Technical Test Analyst“ von Graham Bath und Judy McKay zu empfehlen. Die Autoren waren als ISTQB-Mitglieder auch direkt beteiligt an der Erstellung des oben erwähnten Lehrplans.
Für die Zertifizierung zum Technical Test Analyst sind die Kapitel 1 bis 3, sowie 14 bis 23 des Buches plus Anhang relevant.

Vorbereitung - ISTQB Certified Tester Technical Test Analyst (Advanced Level)

Wie auch die anderen Advanced Level Zertifizierungen ist der Lehrplan zum „ISTQB Advanced Level Technical Test Analyst“ viel umfangreicher als der Lehrplan für das Foundation Level. Dementsprechend zeitintensiver ist eine erfolgreiche Vorbereitung.
Ein besonders wichtiger Kernpunkt der Zertifizierung ist dabei das vorher schon angesprochene technische Wissen.  Vor allem Tester ohne Programmiererfahrung sollten sich mit den Grundzügen der Software-Entwicklung und der Logik von Programmiersprachen auseinandersetzen.
Lehrbücher (vor allem das vorher genannte von Bath und McKay) können für die Vorbereitung ausreichen, wenn diszipliniert gelernt wird. Es gibt aber auch gute Kurse, die Teilnehmer für diese Prüfung vorbereiten. Dabei sollte aus Qualitätsgründen darauf geachtet werden, dass diese Kurse auch von der ISTQB akkreditiert sind.

Kosten - ISTQB Certified Tester Technical Test Analyst (Advanced Level)

Die Prüfung zum ISTQB Technical Test Analyst ohne Teilnahme an einer Schulung kostet 200,00 € zzgl. MwSt. (= 238 €).
Die Ausstellung des Zertifikats zum ISTQB Certified Tester Technical Test Analyst ist in diesem Preis enthalten.

Die Prüfung - ISTQB Certified Tester Technical Test Analyst (Advanced Level)

Die Prüfung zum „ISTQB Advanced Level Technical Test Analyst“ besteht aus 45 Fragen, die innerhalb von 120 Minuten (150 Minuten für Nicht-Muttersprachler) beantwortet werden müssen. Zum Bestehen müssen mindestens 65% der Punkte erreicht werden.
Ausführliche Informationen finden sich hier (https://www.istqb.org/certification-path-root/advanced-level/advanced-level-exam-structure.html

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ISTQB Certified Tester Technical Test Analyst - Prüfungsvorbereitung

Einleitung - ISTQB Certified Tester Technical Test Analyst (Advanced Level)

Der „ISTQB Advanced Level Technical Test Analyst“ ist eine wichtige Zertifizierung für Software-Tester. Aufbauend auf dem ISTQB Certified Tester Test Analyst weist sie dem Tester ein tiefergehendes, vor allem technisches Verständnis bezüglich Test- und Entwicklungsprozessen.
Im Folgenden fassen wir zusammen, wie man sich effektiv auf diese Zertifizierungsprüfung vorbereitet.

Zielgruppe - ISTQB Technical Test Analyst (Advanced Level)

Interessant ist diese Zertifizierung vor allem für Tester, die ihr technisches Können vertiefen und sich mit Entwicklungsprozessen vertraut machen möchten. Der Fokus eines Technical Test Analysten ist dabei auf technische Funktionen ausgerichtet.
Damit ist unter anderem die Fähigkeit zur Codeanalyse wie zum Beispiel mit Pfadtests gemeint, sowie Kenntnisse im Debugging, und auch allgemein in der Softwareentwicklung. Ein ISTQB Technical Test Analyst schaut nicht nur, ob eine Funktion macht, was sie soll, sondern analysiert auch, wo der Fehler liegt. Das unterscheidet ihn vom Test Analyst, der hauptsächlich Black-Box-Testing betreibt.

Material - ISTQB Certified Tester Technical Test Analyst (Advanced Level)

Die ISTQB-Website bietet viele Informationen sowie Lernmaterial zur Vorbereitung auf die Prüfung. Eine Übersicht zu den Themen, die zum Advanced Level Technical Test Analyst gehören, findet sich in der Graphik unten:


 
Quelle:  https://www.istqb.org/certification-path-root/advanced-level/advanced-level-test-analyst.html
Zudem kann man hier (https://www.istqb.org/downloads/summary/10-advanced-level-syllabus-2012/53-advanced-level-syllabus-2012-test-analyst.html) den derzeit gültigen, ausführlichen Lehrplan herunterladen (Stand Januar 2018).
Der Lehrplan ist zwar eine gute Richtlinie zur Prüfungsvorbereitung, es ist aber nötig, tiefergehende Lernmaterialien zu nutzen. Wie auch bei der Vorbereitung zum „ISTQB Advanced Level Test Analyst“ ist hier das Buch „Praxiswissen Softwaretest - Test Analyst und Technical Test Analyst“ von Graham Bath und Judy McKay zu empfehlen. Die Autoren waren als ISTQB-Mitglieder auch direkt beteiligt an der Erstellung des oben erwähnten Lehrplans.
Für die Zertifizierung zum Technical Test Analyst sind die Kapitel 1 bis 3, sowie 14 bis 23 des Buches plus Anhang relevant.

Vorbereitung - ISTQB Certified Tester Technical Test Analyst (Advanced Level)

Wie auch die anderen Advanced Level Zertifizierungen ist der Lehrplan zum „ISTQB Advanced Level Technical Test Analyst“ viel umfangreicher als der Lehrplan für das Foundation Level. Dementsprechend zeitintensiver ist eine erfolgreiche Vorbereitung.
Ein besonders wichtiger Kernpunkt der Zertifizierung ist dabei das vorher schon angesprochene technische Wissen.  Vor allem Tester ohne Programmiererfahrung sollten sich mit den Grundzügen der Software-Entwicklung und der Logik von Programmiersprachen auseinandersetzen.
Lehrbücher (vor allem das vorher genannte von Bath und McKay) können für die Vorbereitung ausreichen, wenn diszipliniert gelernt wird. Es gibt aber auch gute Kurse, die Teilnehmer für diese Prüfung vorbereiten. Dabei sollte aus Qualitätsgründen darauf geachtet werden, dass diese Kurse auch von der ISTQB akkreditiert sind.

Kosten - ISTQB Certified Tester Technical Test Analyst (Advanced Level)

Die Prüfung zum ISTQB Technical Test Analyst ohne Teilnahme an einer Schulung kostet 200,00 € zzgl. MwSt. (= 238 €).
Die Ausstellung des Zertifikats zum ISTQB Certified Tester Technical Test Analyst ist in diesem Preis enthalten.

Die Prüfung - ISTQB Certified Tester Technical Test Analyst (Advanced Level)

Die Prüfung zum „ISTQB Advanced Level Technical Test Analyst“ besteht aus 45 Fragen, die innerhalb von 120 Minuten (150 Minuten für Nicht-Muttersprachler) beantwortet werden müssen. Zum Bestehen müssen mindestens 65% der Punkte erreicht werden.
Ausführliche Informationen finden sich hier (https://www.istqb.org/certification-path-root/advanced-level/advanced-level-exam-structure.html

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ISTQB Certified Tester Test Analyst - Prüfungsvorbereitung

Einleitung - ISTQB Certified Tester Test Analyst (Advanced Level)

Die Zertifizierung zum „ISTQB Advanced Level Test Analyst“ ist eine der wichtigsten weiterführenden Zertifizierungen, die ein Software-Tester erlangen kann. Aufbauend auf der Zertifizierung „ISTQB Certified Tester Foundation Level“, bescheinigt sie ein tieferes Verständnis der Testprozesse und -methoden, die für ein gründliches und systematisches Testing wichtig sind.
Im Folgenden werden wir zusammenfassen, wie man sich effektiv auf die Zertifizierungsprüfung vorbereitet.

Zielgruppe - ISTQB Certified Tester Test Analyst

Interessant ist diese Zertifizierung vor allem für Tester, die sich weiterentwickeln und spezialisieren möchten. Dabei ist im Vergleich zum Technical Test Analyst (der ein einem weiteren Artikel bald behandelt wird) der Fokus eher auf fachliche, betriebswirtschaftliche Herangehensweisen gerichtet.

Material - ISTQB Certified Tester Test Analyst

Die ISTQB-Website bietet viele Informationen sowie Lernmaterial zur Vorbereitung auf die Prüfung. Eine Übersicht zu den Themen, die zum Advanced Level Test Analyst gehören, findet sich in der Graphik unten:


 
Quelle:  https://www.istqb.org/certification-path-root/advanced-level/advanced-level-test-analyst.html
Zudem kann man hier (https://www.istqb.org/downloads/summary/10-advanced-level-syllabus-2012/53-advanced-level-syllabus-2012-test-analyst.html) den derzeit gültigen, ausführlichen Lehrplan herunterladen (Stand Februar 2018).
Der Lehrplan ist zwar eine gute Richtlinie zur Prüfungsvorbereitung, es ist aber nötig, tiefergehende Lernmaterialien zu nutzen. Besonders empfehlenswert ist hierbei das Buch „Praxiswissen Softwaretest - Test Analyst und Technical Test Analyst“ von Graham Bath und Judy McKay. Die Autoren waren als ISTQB-Mitglieder auch direkt beteiligt an der Erstellung des oben erwähnten Lehrplans.
Für die Zertifizierung zum Test Analyst sind die ersten 14 Kapitel des Buches plus Anhang relevant.

Kosten - ISTQB Certified Tester Test Analyst (Advanced Level)

Die Prüfung zum ISTQB Test Analyst ohne Teilnahme an einer Schulung kostet 200,00 € zzgl. MwSt. (= 238 €).
Die Ausstellung des Zertifikats zum ISTQB Certified Tester Test Analyst ist in diesem Preis enthalten.

Prüfungsvorbereitung - ISTQB Certified Tester Test Analyst

Im Vergleich zum ISTQB Foundation Level ist der Lernplan zum Advanced Level Test Analyst viel umfangreicher. Entsprechend mehr Zeit sollte man einplanen.
Lehrbücher, die den offiziellen Lehrplan einhalten, können für die Vorbereitung ausreichend sein, wenn genügend Zeit für die Vorbereitung eingeplant und diszipliniert gelernt wird.
Es gibt aber auch gute Kurse, die Teilnehmer für die Prüfung vorbereiten. Dabei sollte aus Qualitätsgründen darauf geachtet werden, dass diese Kurse auch von der ISTQB akkreditiert sind.

Die Prüfung - ISTQB Certified Tester Test Analyst

Die Prüfung zum „ISTQB Certified Tester Test Analyst“ besteht aus 60 Fragen, die innerhalb von 180 Minuten (225 Minuten für Nicht-Muttersprachler) beantwortet werden müssen. Zum Bestehen müssen mindestens 65% der Punkte erreicht werden.
Ausführliche Informationen finden sich hier (https://www.istqb.org/certification-path-root/advanced-level/advanced-level-exam-structure.html

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ISTQB Certified Tester Test Analyst - Prüfungsvorbereitung

Einleitung - ISTQB Certified Tester Test Analyst (Advanced Level)

Die Zertifizierung zum „ISTQB Advanced Level Test Analyst“ ist eine der wichtigsten weiterführenden Zertifizierungen, die ein Software-Tester erlangen kann. Aufbauend auf der Zertifizierung „ISTQB Certified Tester Foundation Level“, bescheinigt sie ein tieferes Verständnis der Testprozesse und -methoden, die für ein gründliches und systematisches Testing wichtig sind.
Im Folgenden werden wir zusammenfassen, wie man sich effektiv auf die Zertifizierungsprüfung vorbereitet.

Zielgruppe - ISTQB Certified Tester Test Analyst

Interessant ist diese Zertifizierung vor allem für Tester, die sich weiterentwickeln und spezialisieren möchten. Dabei ist im Vergleich zum Technical Test Analyst (der ein einem weiteren Artikel bald behandelt wird) der Fokus eher auf fachliche, betriebswirtschaftliche Herangehensweisen gerichtet.

Material - ISTQB Certified Tester Test Analyst

Die ISTQB-Website bietet viele Informationen sowie Lernmaterial zur Vorbereitung auf die Prüfung. Eine Übersicht zu den Themen, die zum Advanced Level Test Analyst gehören, findet sich in der Graphik unten:


 
Quelle:  https://www.istqb.org/certification-path-root/advanced-level/advanced-level-test-analyst.html
Zudem kann man hier (https://www.istqb.org/downloads/summary/10-advanced-level-syllabus-2012/53-advanced-level-syllabus-2012-test-analyst.html) den derzeit gültigen, ausführlichen Lehrplan herunterladen (Stand Februar 2018).
Der Lehrplan ist zwar eine gute Richtlinie zur Prüfungsvorbereitung, es ist aber nötig, tiefergehende Lernmaterialien zu nutzen. Besonders empfehlenswert ist hierbei das Buch „Praxiswissen Softwaretest - Test Analyst und Technical Test Analyst“ von Graham Bath und Judy McKay. Die Autoren waren als ISTQB-Mitglieder auch direkt beteiligt an der Erstellung des oben erwähnten Lehrplans.
Für die Zertifizierung zum Test Analyst sind die ersten 14 Kapitel des Buches plus Anhang relevant.

Prüfungsvorbereitung - ISTQB Certified Tester Test Analyst

Im Vergleich zum ISTQB Foundation Level ist der Lernplan zum Advanced Level Test Analyst viel umfangreicher. Entsprechend mehr Zeit sollte man einplanen.
Lehrbücher, die den offiziellen Lehrplan einhalten, können für die Vorbereitung ausreichend sein, wenn genügend Zeit für die Vorbereitung eingeplant und diszipliniert gelernt wird.
Es gibt aber auch gute Kurse, die Teilnehmer für die Prüfung vorbereiten. Dabei sollte aus Qualitätsgründen darauf geachtet werden, dass diese Kurse auch von der ISTQB akkreditiert sind.

Die Prüfung - ISTQB Certified Tester Test Analyst

Die Prüfung zum „ISTQB Certified Tester Test Analyst“ besteht aus 60 Fragen, die innerhalb von 180 Minuten (225 Minuten für Nicht-Muttersprachler) beantwortet werden müssen. Zum Bestehen müssen mindestens 65% der Punkte erreicht werden.
Ausführliche Informationen finden sich hier (https://www.istqb.org/certification-path-root/advanced-level/advanced-level-exam-structure.html

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Mobile Testing / mobiles Testen: professionelles Multi-Device-Testing mit Ghostlab

Webseiten müssen für immer mehr Geräte und Browser angepasst werden. Für das Surfen werden heutzutage nicht mehr nur Tablets, Desktops und Smartphones genutzt sondern auch Brillen und verstärkt TV bzw. Media Player wie Amazon Fire TV, Apple TV, Google Chromecast.
Deshalb gewinnen Cross-Device-Tests immer mehr an Bedeutung.

Dabei ist es wichtig, diese Tests auf echten Geräten durchzuführen. Zwar gibt es die Möglichkeit, Emulatoren zu benutzen, doch für die verlässlichsten Ergebnisse ist ein Testen auf realer Hardware unumgänglich. Dabei erschwert die schon erwähnte Vielfalt der Geräte ein zeiteffektives Testen. Neben der Testautomatisierung, die heutzutage unumgänglich ist, gibt es einige Lösungen, die die Handhabung der Geräte und das gleichzeitige Durchführen der Tests auf mehreren Geräten erleichtert.

Hier möchten wir Ihnen eine Möglichkeit für das Cross-Device Testen vorstellen.

Ghostlab ist eine von der schweizerischen Vanamco AG entwickelte Software, erhältlich für $49 (ca. €43). Die Software kann für sieben Tage kostenlos getestet werden. Ursprünglich für Mac entwickelt, gibt es seit Dezember 2013 auch eine Windows-Version.

Ghostlab fungiert als Proxy zwischen dem Computer und den zu testenden Geräten. Nach einem sehr einfachen Set-Up kann man auf diese Weise synchron Webseiten testen. In diesen Cross-Browser-Tests sind verschiedene Aktivitäten möglich, wie z.B. klicken, scrollen, navigieren und Daten eingeben.


Voraussetzung ist, dass der Computer, auf dem der Ghostlab-Server läuft, und die Geräte, die getestet werden sollen, sich im selben Wifi-Netzwerk befinden. Die Geräte können mit dem Ghostlab-Server verbunden werden, in dem die IP-Adresse des Servers im Adressfeld des Browsers eingegeben wird. Eine weitere Einstellung bzw. Installation auf den Geräten ist nicht nötig.



Mit dem mitgelieferten Remote-Debugging-Tool Weinre kann für jedes der angeschlossenen Geräte der Code inspiziert werden.



Ein Nachteil von Ghostlab ist, dass derzeit keine Möglichkeit besteht, synchron Screenshots zu erstellen. Tatsächlich müssen Bildschirmfotos, falls benötigt, manuell einzeln an jedem Gerät erstellt werden. Es bleibt abzuwarten, ob diese Funktion in einem zukünftigen Update von Vanamco angeboten wird.
Trotz dieses Defizits ist Ghostlab sehr empfehlenswert. Die Software ist dank einfacher Handhabung schnell einsetzbar und spart dem Tester viel Zeit bei synchronisierten Multi-Device Browser-Tests.

BrowserSync: Alternative zu Ghostlab - Multi-Device-Testing

Eine kostenlose Alternative zu Ghostlab ist das Open-Source-Tool BrowserSync. Sie erfordert vom Nutzer etwas mehr technisches Know-How, ist dafür aber neben Windows und Mac auch auf Linux erhältlich. Näheres zu diesem Werkzeug gibt es demnächst in einem weiteren Artikel.

Links zum Thema:
http://vanamco.com/ghostlab/
http://www.browsersync.io/

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Mobile Testing / mobiles Testen: professionelles Multi-Device-Testing mit Ghostlab

Webseiten müssen für immer mehr Geräte und Browser angepasst werden. Für das Surfen werden heutzutage nicht mehr nur Tablets, Desktops und Smartphones genutzt sondern auch Brillen und verstärkt TV bzw. Media Player wie Amazon Fire TV, Apple TV, Google Chromecast.
Deshalb gewinnen Cross-Device-Tests immer mehr an Bedeutung.

Dabei ist es wichtig, diese Tests auf echten Geräten durchzuführen. Zwar gibt es die Möglichkeit, Emulatoren zu benutzen, doch für die verlässlichsten Ergebnisse ist ein Testen auf realer Hardware unumgänglich. Dabei erschwert die schon erwähnte Vielfalt der Geräte ein zeiteffektives Testen. Neben der Testautomatisierung, die heutzutage unumgänglich ist, gibt es einige Lösungen, die die Handhabung der Geräte und das gleichzeitige Durchführen der Tests auf mehreren Geräten erleichtert.

Hier möchten wir Ihnen eine Möglichkeit für das Cross-Device Testen vorstellen.

Ghostlab ist eine von der schweizerischen Vanamco AG entwickelte Software, erhältlich für $49 (ca. €43). Die Software kann für sieben Tage kostenlos getestet werden. Ursprünglich für Mac entwickelt, gibt es seit Dezember 2013 auch eine Windows-Version.

Ghostlab fungiert als Proxy zwischen dem Computer und den zu testenden Geräten. Nach einem sehr einfachen Set-Up kann man auf diese Weise synchron Webseiten testen. In diesen Cross-Browser-Tests sind verschiedene Aktivitäten möglich, wie z.B. klicken, scrollen, navigieren und Daten eingeben.


Voraussetzung ist, dass der Computer, auf dem der Ghostlab-Server läuft, und die Geräte, die getestet werden sollen, sich im selben Wifi-Netzwerk befinden. Die Geräte können mit dem Ghostlab-Server verbunden werden, in dem die IP-Adresse des Servers im Adressfeld des Browsers eingegeben wird. Eine weitere Einstellung bzw. Installation auf den Geräten ist nicht nötig.



Mit dem mitgelieferten Remote-Debugging-Tool Weinre kann für jedes der angeschlossenen Geräte der Code inspiziert werden.



Ein Nachteil von Ghostlab ist, dass derzeit keine Möglichkeit besteht, synchron Screenshots zu erstellen. Tatsächlich müssen Bildschirmfotos, falls benötigt, manuell einzeln an jedem Gerät erstellt werden. Es bleibt abzuwarten, ob diese Funktion in einem zukünftigen Update von Vanamco angeboten wird.
Trotz dieses Defizits ist Ghostlab sehr empfehlenswert. Die Software ist dank einfacher Handhabung schnell einsetzbar und spart dem Tester viel Zeit bei synchronisierten Multi-Device Browser-Tests.

BrowserSync: Alternative zu Ghostlab - Multi-Device-Testing

Eine kostenlose Alternative zu Ghostlab ist das Open-Source-Tool BrowserSync. Sie erfordert vom Nutzer etwas mehr technisches Know-How, ist dafür aber neben Windows und Mac auch auf Linux erhältlich. Näheres zu diesem Werkzeug gibt es demnächst in einem weiteren Artikel.

Links zum Thema:
http://vanamco.com/ghostlab/
http://www.browsersync.io/

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